Headerbild

Höchenschwand: Schinkenweg Themenwege

KonditionStarStarStar
TechnikStarStarStar
ErlebnisStarStarStarStarStar
LandschaftStarStarStarStar
Schwierigkeit mittel
Strecke12 km
Aufstieg279 m
Abstieg279 m
Dauer5 h
Niedrigster Punkt847 m
Höchster Punkt1005 m

Startpunkt der Tour:

Historischer Landgasthof "Rössle", Ortsteil Tiefenhäusern

Zielpunkt der Tour:

Historischer Landgasthof "Rössle", Ortsteil Tiefenhäusern

Eigenschaften:

aussichtsreich Rundtour Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch

Höhenprofil

Höhenprofil

Download

» Tourdaten als PDF
» Tourkarte als PDF
» Google-Earth
» GPS-Track

Kurzbeschreibung

Kulinarisches Highlight und symbolhaftes Markenzeichen des Schwarzwaldes ist der bekannte „Schwarzwälder Schinken“.

Erkunden Sie auf dem Verlauf des Schinkenweges das Geheimnis der traditionellen Herstellung der urwüchsigen Spezialität.

 

Beschreibung

Erfahren Sie auf dem 12 km langen Schinkenweg, wie tiefgreifend sich das bäuerliche Leben im Schwarzwald verändert hat. Jahrhundertelang produzierten die Höfe eigenen Schinken, fast alles wurde selbst hergestellt. Aber war dies wirklich eine "gute, alte Zeit"? Antworten darauf finden Sie während einer kleinen Entdeckungsreise mit Einkehrmöglichkeiten auf dem Schinkenweg. Vor allem in der zweiten Hälfte des
20. Jahrhunderts erfasste der wirtschaftlich-technische Fortschritt auch die Bergbauern. Heute sind die Höfe in den europäischen Agrarmarkt eingebunden.

 

Wegbeschreibung

Der Schinkenweg beginnt beim Landgasthof Rössle im Ortsteil Tiefenhäusern, wo die erste von elf Informationstafeln des Schinkenweges mit dem Thema "Wie der Schwarzwälder Schinken berühmt wurde" steht.

Der Weg führt zunächst zur Straßenunterführung der B 500 und anschließend in einen schönen Laubwald. Nach ca. 20 Minuten
erreicht man das Naturschutzgebiet Tiefenhäuserner Moor. Für einen Moor-Rundgang kann man den Schinkenweg kurz
verlassen.

Die zweite Tafel informiert darüber, wie der Schinken haltbar gemacht wurde.

Der Schinkenweg führt vom Moor aus in westlicher Richtung über den Ruhbächle-Weg und den Kutterauerhalden-Weg zur oberen Albtalschanze. Kurz vor der Albtalschanze, mit schönem Blick auf den Urberg, findet man die dritte Informationstafel. Hier wird "Das Leben der Schwarzwaldbauern" vorgestellt. Die darauf folgende vierte Tafel beim Aussichtspunkt Albtalschanze behandelt das Schinkenräuchern. Wussten Sie, dass der Schwarzwälder Schinken bei nur 6 Grad geräuchert wird und 5 Wochen, zusammen mit Wacholderbeeren, Tannenzweigen und Tannenzapfen im Rauch hängt?


Mit schöner Aussicht auf Dachs- und Feldberg geht es auf dem Wolfsbrunnenweg weiter Richtung Höchenschwand. Nach einem kurzen Anstieg (ca. 400 m) erreicht man das Loipenhaus, wo die nächste Tafel des Schinkenwegs zu finden ist.

Vom Loipenhaus führt der Schinkenweg an der Marienkapelle vorbei. Hier steht eine weitere Informationstafel nebst schöner Aussichtsbank. Nach Überquerung der B 500 gelangt man über den Sonnenweg in südwestlicher Richtung zur Kreisstraße nach Heppenschwand/Frohnschwand. Nach ca. 150 m links abwärts führt der Schinkenweg an der Kreuzung der wenig befahrenen Straße nach Frohnschwand. Kurz vor dem Gasthof Engel informiert die nächste Tafel über die tiefgreifenden Veränderungen in der Landwirtschaft, über die Spezialisierung der Bauern und die Zukunft der Schwarzwälder Milchkühe.
Die Tafel 8 beim Gasthof Engel berichtet über die lange Tradition der Hofschlachtungen, die meist nur im Winter
stattfanden. Doch warum gerade nur in der kalten Jahreszeit? Hintergrund waren unter anderem die Fliegen, die in der kalten Jahreszeit kaum vorkamen und damit das Fleisch nicht verderben konnten. Hofschlachtungen waren aber auch immer ein Grund ein Fest zu feiern, zu dem alle Nachbarn eingeladen wurden.

Beim Bauernmarkt biegt man links in einen Wirtschaftsweg ein. Das Wegzeichen weist nun den Weg durch den Ortsteil
Oberweschnegg, wo die zehnte Tafel vorzufinden ist. Hier kommt unter anderem die Frage auf: "Warum bekommen Schweine Kartoffelbrei?" Dabei geht es um die Geheimrezepte und die eigene Würzmischungen auf den Höfen. Die Bäuerinnen hüteten dieses Geheimnis, das ausschlaggebend für guten Schinken war.


Dem Schinkenweg weiter folgend durchquert man wieder ein Waldstück und kurz vor dem Ortsteil Tiefenhäusern finden man schließlich die letzte Tafel, die verkündet "Noch 40 Meter bis zum Schinken"! Hier geht es um die Spezialität Rinderschinken, den man auch im Bauernmarkt erwerben oder in den am Weg liegenden Gastwirtschaften genießen kann, ebenso wie spezielle Schinkenwegplatten.


Wir wünschen "E Guete!"

Ausrüstung

Feste Wanderschuhe und witterungsangepasste Kleidung.

Anfahrt

Anfahrt über die B 500, direkte Abfahrt zwischen Brunnadern und Frohnschwand von der Bundesstraße zum Ortsteil Tiefenhäusern.

Ihre Startadresse: 

Parken

Ortsteil Tiefenhäusern beim historischen Landgasthof Rössle

Öffentliche Verkehrsmittel

Buslinie 7322: Waldshut - Höchenschwand - St. Blasien

Bushaltestelle: Tiefenhäusern