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Dachsberg-Ibach: Schluchtensteig Schwarzwald, 5. EtappeThemenwege

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Schwierigkeit mittel
Strecke19 km
Aufstieg676 m
Abstieg635 m
Dauer6 h
Niedrigster Punkt764 m
Höchster Punkt1136 m

Startpunkt der Tour:

Kurpark St. Blasien

Zielpunkt der Tour:

Ortsmitte Todtmoos

Eigenschaften:

aussichtsreich geologische Highlights Streckentour Einkehrmöglichkeit botanische Highlights

Höhenprofil

Höhenprofil

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Kurzbeschreibung

Der Schluchtensteig Schwarzwald hat eine Gesamtlänge von 119 Kilometern. Er beginnt in Stühlingen und führt durch die Wutachschlucht, über Lenzkirch, Schluchsee, St. Blasien und Todtmoos nach Wehr. (www.schluchtensteig.de)

 

Beschreibung

Hier wird Ihnen die Etappe 5 vorgestellt, die in der Region FERIEN SÜDSCHWARZWALD verläuft:  Von der Domstadt St. Blasien hinauf über Lusthausfelsen und Lehenkopfturm, über Weidfelder und vorbei am Klosterweiher, ein Stück über den Ibacher Panoramaweg und tolle Aussichtspunkte zur Wehraquelle und hinab durch die Hohwehraschlucht nach Todtmoos.

(Entnommen der offiziellen Wanderkarte Schluchtensteig Schwarzwald Stühlingen - Wehr, 447 www.publicpress.de, 4. Auflage)

Vom heilklimatischen Kneipp-Kurort St. Blasien im tiefen Tal der Alb wandert man mit einer Verschnaufpause am Lusthausfelsen hinauf zum hölzernen Aussichtsturm am 1.039 m ü. NN hohen Lehenkopf. Weiche Waldpfade führen vom Turm hinüber zu den ersten Weidfeldern von Urberg und Dachsberg. Am Weg über Rüttewies und Horbach zum idyllischen Klosterweiher passiert man einzelne Höfe, bevor man über einen kurzen Anstieg hinauf auf die Hochfläche und hinüber nach Ibach gelangt.

Der schönste Blick über den Ort in dem in der Eiszeit vom Feldberggletscher geformten Hochtal mit seinen Walmdachhöfen und dem nach Süden streichenden Hotzenwald bis auf die Alpen bietet sich von der kreuzgeschmückten Hügelkuppe über Ibach. Eine Panoramatafel erläutert die einzelnen Alpengipfel. Wieder ändert sich das Landschaftsbild, durch das der Schluchtensteig im steilen Zick-Zackin die Hohwehraschlucht hinabführt. Die romantische kleine Waldschlucht lässt kaum Raum für Weg und Wehra. Das Flüsschen hüpft hier, kaum entsprungen, schon putzmunter über kleine Kaskaden und Absätze Todtmoos entgegen, das sich im Schutz seiner barocken Wallfahrtskirche ins Tal schmiegt.

Wegbeschreibung

Wer den kostenfreien Parkplatz an der Umgehungsstraße nutzt, geht einfach ein Stück die Straße entlang Richtung Stadt und findet sehr bald links den mit dem Schluchtensteigwanderzeichen markierten Weg.

Regulär : Die Tour startet hinter dem Musikpavillon des St. Blasier Kurparks (evtl. nach kleiner Besichtigungsrunde durch den Dom). Man nimmt den schmalen Weg zur Umgehungsstraße. Diese wird überquert, hier beginnt links ein Wanderweg mit Schluchtensteig-Wanderzeichen. Diesem folgt man nun stetig hinauf, vorbei am Lusthausfelsen bis zum Lehenkopf. Wer mag, besteigt den Turm und genießt die Rundumaussicht. Nun ist man in Dachsberg.

Bis Horbach  wandert man über eine fast ebene Hochfläche, die überwiegend als Viehweide genutzt wird. Bei Rüttewies, einem der kleinsten Dachsberger Ortsteile mit drei Höfen, wird die Gemeindeverbindungsstraße nach Urberg überquert. Bald ist der Bühl über Horbach erreicht, wo eine Alpenpanoramatafel die Fernsicht auf das Schweizer Alpenmassiv erklärt, in nordöstlicher Richtung erblickt man Feldberg und Herzogenhorn. Man steigt  hinab nach Horbach und hat einen schönen Blick über den Klosterweiher.

Der Klosterweiher ist ein Stauweiher, der  von Mönchen des Klosters St. Blasien als Fischweiher angelegt und bis Mitte des 19. Jahrhunderts betrieben wurde. Der Klosterweiher ist heute in Privatbesitz.

Hinter dem Gasthaus Klosterweiherhof geht der Weg durch den Wald wieder bergauf. Vorbei am Naturerlebnisplatz Friedrich-August-Grube auf dem Gelände eines ehemaligen Silber- und Nickelbergwerks (ein Abstecher lohnt sich, Interessierte finden hier nicht nur zahlreiche Infos zur früheren Begbautätigkeit, sondern auch ein europaweit sehr seltenes Flechtenvorkommen). Nach dem Anstieg über einen mäßig steilen Pfad hält man sich links, dann gelangt man bald zur Kreuzfelsenhütte (mit Grillplatz) und genießt wieder eine tolle Fernsicht. Bei geeignetem Wetter ist die Alpenpanoramatafel eine gute Hilfe beim Bestimmen der Alpengipfel. Eine kurzes Stück bergab und wieder nach rechts bergauf, steuert man die Gemarkung Ibach an, die beim 1.105 m ü. NN hohen Hochkopf, der höchsten Erhebung von Dachsberg, erreicht wird. Man befindet sich auf dem Ibacher Panoramaweg.

Man kommt schließlich zur Verbindungsstraße St. Blasien-Ibach auf der Höhe des Wanderparkplatzes Schorrmättle. (Hier kann ein Abstecher zum Gasthaus Kranz  in Erwägung gezogen werden. Öffnungszeiten erfragen, Tel: 07672/2406).  Vom kreuzbewehrten Aussichtspunkt blickt man auf das idyllische, vom Feldberggletscher geformte Hochtal. Über die Höhen rund um Ibach führt die Tour nun noch an weiteren Aussichtspunkten vorbei, bevor die Wehraquelle erreicht wird. Von hier aus ist es noch ein kurzes Stück bis zum Ibacher Kreuz. Dort wird  die L150 überquert und in die Hohwehraschlucht eingestiegen, die in steilen Windungen hinab nach Todtmoos führt. Die Tour endet in der Ortsmitte von Todtmoos unterhalb der barocken Walfahrtskirche. Hier lohnt sich eine Besichtigung.

Die Anschluss-Etappe: » Todtmoos-Wehr

Ausrüstung

Wanderschuhe, wetterangepasste Kleidung und die Mitnahme von ausreichend Getränken werden empfohlen. Auf der Strecke von Schorrmättleplatz bis Todtmoos gibt es keine Einkehrmöglichkeiten.

Anfahrt

Mit PKW oder ÖPNV nach St. Blasien

Ihre Startadresse: 

Parken

Kostenfreier Parkplatz an der Umgehungsstraße (L149)

Parkplätze und Parkhäuser in St. Blasien sind kostenpflichtig.

Öffentliche Verkehrsmittel

Von Dachsberg und Ibach Linie 7324 nach St. Blasien (Samstag und Sonntag nur eingeschränkter, bzw. kein Busverkehr)

Von Ibach nach St. Blasien und von Todtmoos nach St. Blasien (für den Rückweg) Linie 7321

Fahrplanauskunft

  • SBG-Kunden-Center St. Blasien Tel.: 07672/481890
  •  online:  www.bahn.de
  •  rund um die Uhr (14 Cent/Minute) 01805 779966